Das private US-Weltraum-Kombinat SpaceX mal wieder mit PR Internetz-Filmchen. Mich hat’s beeindruckt, deshalb kleb ich es hier in mein Weblog-Album rein:
Grasshopper hypfing – sieht komisch aus, soll aber so
Was zunächst mal bisschen strange aussieht („Oh Shit, stürzt das Ding jetzt ab?“) und an filmisch manifestierte V2 Fehlstarts erinnert, soll so: SpaceX tschekkt aus, inwieweit sich Teile ihres Raumfähren-Portfolios wiederverwenden lassen können. (Mmh)
Ob und wann sich unsere sowjetischen Freunde derartige Ressourcen-Einspar-Massnahmen auskaspern, lese ich natürlich drüben auf gerhardkowalski.com – BTW eine Empfehlung für den interkosmos.ru interessierten Sörfa. Gerhard Kowalski ist Raumfahrtjournalist, füllt extrem regelmässig sein diesbezüglich ausgerichtetes Internetz-Tagebuch und war – ich wottschte eine entsprechende #phoenix Space-Dpku – live beim Start von Sojus 31 (genau – die Interkosmos-Mission mit dem one und only Sigmnd Jähn! :) zugegen. Und weil ich die entsprechende Foto-Embed-Erlaubnis habe, müsst ihr 1) auf’s nebenstehende Foto raufkieken und 2) und dann auf’s nebenstehende Foto raufklicken. #kthxbye
Der in Insider-Kreisen mehr oder weniger bekannte Buch- und Internetz-Autor Sascha Lobo macht auf dem noch immer nicht ge-paywall-ten SpOn den Erklärbär, indem er euch und mir die seiner Meinung nach für 2013 wesentlichen Internetz-Termini kurzkommentiert.
Beim Punkt „Piratenpartei“ lese ich einen Abgesang auf den bunten IT-Haufen heraus:
„Für das Internet wäre einen starke Piratenpartei wichtig gewesen.“
Der Schreibfehler ist nicht von mir. Soll vielleicht schwedisch wirken und an die Piraten-Ruhts erinnern? Wer wees. Jedenfalls bin ich da mal ganz bei ihm: trotz der mitunter cleveren KöpfchenInnen und all der in Zentilliarden Wikis gegossenen hehren Ideen. Mit der Bundestagswahl im Herbst diesen Jahres wird manIn sich endgültig entzaubert haben. Die „Etablierten“ werden – mal ganz compressed ausgedrückt – sich der Wichtigkeit der „Nerd-Themen“ bewusst (#laeuft) und diese in ihre Prozesse und letztlich Angebote übernehmen. (Wobei das mit dem von Sozen und Schwarzen vorgeschlagenen Internetminister da IMHO eher in die Kategorie Mumpitz fällt.)
94UH6N9CX5S3 Siehe Betreff, so jedenfalls der Plan. Fakt ist, tempus rennt wie irre, wie hamm Sonntsch – dazu noch den letzten anno 2012 – und ick muss tierisch hinnemachen, sonst klappert Iron Mutti ihres Amtes mit der Westgeld-Keksdose. Und da ich in meiner einjährigen Mitgliedschaft dieser Selbsthilfegruppe das noch nicht ein mal machen musste, hab ich keinen Bock, gerade jetzt damit anzufangen. („Oarrrr, schon wieder ne Woche um? ASAP was ins Internetz-Tagebuch reinkritzeln, OKee?“ – „OKee!“ [Dialog with myself]) Soll ich mich noch bisschen bezüglich des selbstauferlegten Zwanges ausheulen? Zum Outprint bringen, dass ich mir bei der Kontent-Ablieferung gefühlt regelmässig selbst im Weg stehe (Workflow – wott is it?), eigentlich some more Ideen habe – von Vision will ich erst mal nicht sprechen. Ach egal – fragt doch einfach die anderen Masochisten.
Ich schwenke und berichte mal bisschen von der aktuellen Jahresend-Situation. Die spielt sich nördich von Berlin und südlich von Rostock ab, also genauer gesagt ziemlich inna Mitte davon, zwei Stunden Führer-Highway, vorbei am verschissenen Ferien-Ressort Linstowpopinstow, dann ist man da. Bisschen Pampa, bisschen am Arsch der Welt (Gottloses Land isses nicht, habe heute bei der Ausfahrt mitten in der zu durchfahrenden City einen Tschörtsch-Neubau registriert! *schüttel*).
Aber trotzdem ganz OKee: So ne Ferienhütte sprich historisch gewachsene Wohn-Hardware aufm 700-Jahre-Dorf, WLAN gibt’s (YEAH!) seit Nachfrage beim Tischler AKA Vermieter, ne dbox (oder schreibt man d*box oder d-box oder gar d|box?) steht unter der Röhre (Die _muss_ morgen korrekt liefern – ich erwarte ne hyppsche West-Digital-Uhr aufm Screen, wenn die Runde is going to stoss an u know?!), Warmwasser kommt erst nach gefühlten Minuten, Platz haben wir genug (Hej, @betonmischa – just komm einfach herum!), der famila ist gleich nebenan in Teterow, Mikrowelle ist so ein analog gefietschertes Teil (habe vorhin erfolgreich Käffchen aufgewärmt), die Vermieter-Familie ist sehr nett und lieferte am ersten Tag unaufgefordert ebenso sehr deliziöse Krapfen (ja, bei Krapfen denk ich auch immer an Karpfen – und hab ich eigentlich schon mal ins Internetz reingeschrieben, dass ich mal Mitglied im DAV war? #rtm), die Kids rebellieren hier abends genauso wie zu Hause (Wir DDR-Kinder waren ja immer folgsam und immer spätestens zur AK im Bette – eat this Knabe!), weigerte mich just in diesem Moment erfolgreich, Siedler zu spielen (Gruss an die Amtsrichterin und den ITUberProjectManager!) und von den anderen Sachen erzähle ich dann gern auf Nachfrage (Ich hatte ja vor ner Weile announced, dass ich hier in Zukunft die zahlreichen Leserbriefe in die Kontent-Kreation mit einfliessen lassen werde, also macht da bitte was!).
Ach ja, nun hab ich da ausserdem auch diesen Jahreszusammenfassungspressure im Tweet-Kontext an der Backe (Bin ich der erste Mensch, der diese Vokabel jetzt benutzt hat? Und fragt ihr euch sowas auch manchmal?). Denn meine grüne Lieblings-Netzpolitik-Hippe (Ohje, an ihrer Stelle würde ich mir [@moellus] dafür ja glatt entfolgen :) stellte da neulich eine derart lautende Fietscha-Anfrage. Ich warte mal das Abendbrot und das zweite Piwo ab, mal sehen.
(Hoho, die eine lokale Mutti hier gerade so: „CC Catch – kennste?“ – Und ausserdem isses Laura Branigan playing im Radio stehing on the self-drechselt IKEA-Style Table. Tischler und so – siehe oben.)
Scrolle kurz back zur Überschrift und komme (abschliessend) zum Iron Blogger Berlin Review – ein Jahr bin ich nun dabei, die wilde Revolutions-@antischokke und der Piwo-Master @horax sind vor allem dran Schuld, dass ich vor gut einem Jahr die zweifelhafte (*hust*) Chance ergriff, Part of the Content Party zu sein. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mein edge bleeding tekk blog „Vorsprung durch readme“ befüllt, und das absolut unregelmässig und auch eher so im HTML- und CMS-Playground-Kontext. Irgendwann erschien dann das shiny Posterous (Fühlt ihr sie noch, die Hosted-Blog-Euphorie?) und wandzeitung.moellus.de entstand – einzig legitimiert durch das „gleich da“ fietscha (Ja, ich vermisse das auch – und es wird wiederkommen! :) Apropos: Posterous ist am Arsch bzw. aufgekäuft von Twitter, seit paar Tagen gibt’s aber endlich das Backup-Fietscha (Nie was wegschmeissen, immer alles aufheben!). Jedenfalls noch vorm Lobo-Manifest auffa #rp12 und vor der jüngsten Spreeblick-Hausaufgabe für 2013: Mir war immer klar, dass riehle Inhalte in ein eigenes Internetz-Tagebuch AKA Blog gehören und nicht in eines der glossy Datensilos (Wer diesbzeüglich einen schön ausformulierten Arschtritt benötigt, liest beim besten Jens nach.). OKee, als Google-Fan fällt es mir diesbezüglich wirklich schwer, den Verlockungen von Google+ zu widerstehen – aber ich hab’s im Griff, nur Appetizer bzw. maximal schnell ein hingerotztes Internetz-Fundstück, alles andere gehört in die eigene Content-Hoheit. Das war mir schon immer irgendwie klar – und daher eben auch Iron Blogger Berlin. Dass positiver Nebeneffekt Piwo-Treff und geselliges Beisammensein mit interessanten Personen („Ej, die|den gibt’s ja wirklich!“) – toll!
Leute, gleich gibt’s Abendbrot, und ich muss meanwhile noch über das Best-Of-Twitter-in-2012-Fietscha nachdenken. #aechz Falls doch nicht – juten Rutsch, maximale Erfolge in 2013 … wir schreiben, twittern, kommentieren, retweeten, screenshoten und faven uns! :)
PS: Ich muss noch den in einer extrem uberkreativen #xmas Karte most #awesome Weihnachtsgruss von @_bunzverarbeiten erwähnen. (Gruss ins Rhineland!) #rtm
PPS: Korrektur: Mist, der o.g. Tisch ist doch ein IKEA-Möbelstück. Chefin kennt sich aus und wies mich just zu Recht zurecht.
Weil ich noch Fitzelchen NT-Administrator-Browse habe und auch noch gar nicht müde bin und vor allem endlich mal paar Minuten der Pause für dedizierte Kontent-Kreation finde, schreibe ich mal fix noch bisschen was ins Internetz rein. Und paar Bilder der vergangenen Vorweihnachtswoche packe ich euch auch noch dazu:
Schon im vergangenen Jahr gab es diesen unverhofften reality-tschekk in Form von hyppscher Weihnachtspost, und so wurde bei uns – völlig zu Recht – davon ausgegangen, dass auch in diesen Tagen wiederum derartiges one-side offline messaging stattfinden würde. Geschwindigkeits-Punkt für die Ersten geht nach Pankow (Ich gebe noch einen antiken BFC-Aufkleber mit dazu.), Extra-Punkt für die Kipferl-Awesomeness an Kitty und Graf (siehe Foto).
Dass der Erfinder des deutschen Internetzes uns wirklich eine Weihnachtskarte geschickt haben soll, muss aber erst noch eine Schrift-Analyse klären (Parallelhaushalt-Punkt kann ich jedoch grundsätzlich schon in Aussicht stellen). Naja und jedenfalls: Gutmensch wie man so ist, gibt man auch zurück und kritzelt ebenso was Nettes auf die postalische Pappe und hofft auf einigermassen pünktliche Befüllung der Postkassen (So sagt man in Dänemark.) in Bonn, Bonn und kurz vor Polen. Abschliessende Notiz zum Thema: Impressum macht durchaus Sinn, zumindest im Zuge des #xmas Kritzel-Marathons. #siehste
Wie oben angedeutet und bis dato hin und wieder im Internetz erwähnt: ich trinke ja recht gern dieses verschissene IT-Szene-Getränk. Und pünktlich zum Winter bietet mir der Einzelhandel da nun so eine Winter-Edition an. Habe mich bisher immer gescheut, dieses Test-the-West-Experience Wagnis einzugehen, aber plötzlich stand so eine Pulle aufm IKEA-Küchentisch – Chefin war shoppen. Am nächsten Morgen nicht nur paar Prediction-Stullis geschmiert sondern auch die Pulle eingepackt und kurz vor der #zimmerkontrolle mal gekostet. Ein bisschen Glühwein-esque – aber besser als befürchtet. So, nun wisst ihr Bescheid und könnt die auch shoppen.
Entgegen der Tradition meines Kulturkreises steht die Jahresendtanne 2012 bereits. Denn als ich noch ein kleiner Ossi war, wurde die volkseigene Kiefer immer erst am 24. gelauncht. Nun ja, nun haben wir ja BRD und jeder macht, was er will – warum nicht auch den Weihnachtsbaum schon bisschen früher aufstellen. Sieht jedenfalls gut aus – meine #googleplus Pseudo-Freunde haben das entsprechende Digitalfoto vielleicht schon gesehen.
Apropos Google Plus – da muss ich noch paar Sachen loswerden bzw. eigentlich nur eine: Juhu! – Soll heissen, seit dem neuesten – oder mittlweile schon wieder dem davor – Release ist die PoserPhone App ja mal richtig durfte. Und nicht nur das – in Kombination mit dem Fietscha „Community“ kann ich für mich persönlich ganz klar ein erhöhtes Google+ Benutzungs-Aufkommen ausmachen. Die App flutscht, und mittels Membership of da Biker-Community (bin ja Rebell und so) und privater for-eyes-only Community benutze ich die auch wirklich. Kein Vergleich zum eher lustlosen „ächz, na mal gucken, ob sich da irgendwas tut“ Rumgeslide der jüngeren Vergangenheit. Habe neulich gelesen, dass Google für 2013 ein Google+ Fietscha Feuerwerk starten will – was denn noch? An mir soll die Facebook-Abkackung jedenfalls nicht scheitern.
Weiss gar nicht, ob ich das ins Internetz reinschreiben darf, aber heute gab’s eine nette Mail von #ironmutti bzgl. „Ein Jahr Iron Blogger Berlin“. Verrykkt, wie die Zeit vergeht, vor allem schön aber, Teil dieser Jugendbewegung zu sein. :) Und das nicht nur wegen diverser Iron Treffen mit lecker self brewed Iron Piwo. Ich hab ja Schiss, dass echt eines Tages Jens Best zur Iron Door reinkommt, und ich mich ihm reflexartig und mit „Ich bin unwürdig Gestammel“ zu Füssen werfen werde. Falls es soweit sein sollte, schreib ich es hier ins Internetz rein.
So, liebe Leute. Ich nehm noch einen Schluck Netware-Browse, bewundere unseren schönen Weihnachtsbaum und denke mir für den morgigen Tag (also nachher) ein Zeitfenster aus, in dem ich meinen Geschenke-Kram „verpacken“ werde.
Und falls wa uns in den nächsten Tagen nicht mehr lesen und gegenkommentieren – entspanntes Weihnachtsfest und rauschende Silvesterparty! Und macht ordentlich Path und Google+ Bilderchen!
PS: Ach verdammt, wassn eigentlich mit Jahresrückblick? #pressure