endlich wieder Mopped fahren

MZ Graffiti, FriedrichshainKannste ja fast das Kalenderblatt nach stellen: neulich erster März und initial herrliche Mopped-Sounds all over Hauptstadt der DDR. Und noch bisschen mehr Noise dann einen Monat später – da raffen sich nunmehr auch die Wetter-Memmen und Sparfüchse auf. OKee – und Moellus? Der trödelt natürlich rum. Erst mal ist noch der alle-zwei-Jahre-Tekk-Tschekk beim Mopped-Dealer und -Schrauber meines Vertrauens fällig, aber dann bin ich hoffentlich wieder dabei. :)

Bin ja btw ausserdem immer erfreuterweise überrascht, wenn sich hin und wieder jemand drüben beim Internetz-Kurznachrichtendienst als Mopped-fahrendes Individuum outet – sei es der lokale Oberpirat, der gamende Radio-Fuzzi oder jüngst der Erlang-Kodierer mit dem Erschrockenheits-Benutzerbildchen. Toll! Ich hoffe selbstredend auf eine spontane Cola-Runde an der Spinnerbrücke. #rtm

Spinnerbrücke kennta ja, gell? Das Erreichen dieser Lokation stellt  für den gemeinen Hauptstadt-Biker ja quasi schon ne echte Tour dar. (Man kommt ja zu nüscht mehr.) Wer weiter will: erst der ehemalige Grenzübergang Dreilinden, dann paar Kilometer Tiefflug weiter und wild east Brandenburg beginnt. Und wer nicht rasen will, fährt via Wannsee nach beutiful Potsdam und von dort auf den verschissenen Ring. #easypeasy Früher war ja irgendwie mehr Kilometer – ob Mission Norge anno 2000, oder deutsch-deutsche Treffen im Harz oder auf Rügen. (Da muss ich auch mal was zu schreiben, bevor die Erinnerung verlischt.)

So, und bis ich hier den ersten TÜV-gefietscherten Fahrkilometer anno 2012 vermelden kann, pack ich euch noch zwei Bilderchen von vor zwei Jahren in euren Browser-Cache:

Suzuki Freewind, KarowSuzuki Freewind, Adlershof

Solange isses nämlich schon wieder her, als ich völlig überraschend losziehen und nach langer Abstinenz wieder ein Mopped in den Warenkorb legen durfte. Haushaltsvorstand und so, ihr kennt das vermutlich aus ähnlichen Setups.

PS:
Ich hab ja gerade ganz schön oft „Mopped“ ins Internetz reingeschrieben. Google, haste das?

C-Netz ist wieder da

Die alten Säcke unter euch erinnern sich ja noch an das C-Netz. Analoger Mobilfunk. Aber darum geht’s nicht. C-Netz – bzw. cnetz in korrekter Schreibweise – meint Netzpolitik im „bürgerlichen“ sprich konservativen Kontext. 

Ach, ich weiss nicht. Den Öko-Heinis und den Sozen-Fuzzis trau ich so eine einigermassen – ja, das heisst natürlich auch in meinem Sinne – korrekte Lobby-Arbeit in einem ausserparteilichen Netzpolitik-Dingsbums ja zu. Aber jetzt kommen unsere klick-affinen Freunde von den Christdemokraten und wollen endlich auch aus dieser Perspektive mitmischen. Echte Revolutionsbeiträge oder nur aufbereitetes Weitertragen von Uhl und von der Leyen Gesülze? 

„Und wir wollen, dass Netzpolitik mit Maß und Mitte und nicht mit Ideologie und Irrationalität gemacht wird.“ (ach!)

Immerhin sollte es jetzt genug Pressure geben, dass sich auch die planlosen Raubkopier-Propagandisten (die labern mir zuviel von Transparenz und Bürgerrechten – dachte, es geht um #datalove) und die ewig gestrigen AG-robotron-Mitglieder (mehr Bandwidth für den Osten – @sebastiank can u hear me?) dem Thema widmen müssen.

C-Netz. Ach, ich weiss nicht. (OKee, aber das #mimimi vom schwarzen Peter war ganz amüsant. :)

  • http://www.c-netz.info/
  • http://digitalegesellschaft.de/
  • http://d-64.org/
  • http://twitter.com/sebastiank
  • http://petertauber.wordpress.com/2012/04/03/das-cnetz-und-die-ersten-reaktionen/

 

Draw Something – nicht nur montags ins Device reinmalen

Als ich noch ein kleiner Ossi war, flimmerte drüben auf einem eurer vielen West-Tschennels hin und wieder diese tolle Kids-malen-und-Promis-müssen-erraten Show. Toll vor allem deshalb, weil nicht auf Papier sondern total magic irgendwie elektronisch gemalt wurde. 

Und gestern war da dieser Montagsmaler-Flashback in Form von Draw Something. Schuld dran war dieser Tweet von @jay16k (schlaflos in Nuremberg, wa?). Icke so: Aha, neue verschisssene App, gleich mal tschekken. Wenig später ausm Internetz runtergeladen und running. App am Start, aber @jay16k am Pennen, na toll. Aber auf Jugendfreund @braindump war Verlass – er wird als mein erster Kritzel-Battle-Gegner in die Geschichte eingehen. (Sorry, für „Japan“, aber der #fukushima Gau wollte mir nicht gelingen, deswegen hate ich an der Stelle aufgegeben. :)

Der Spass kostet in der kostet-nüscht-Version nüscht, dafür gibt’s sehr doofe Werbung. Ich bin momentan ganz angetan von der Spielidee (siehe oben – Montagsmaler und Ossi und so) werde also bestimmt noch einige Cent ausgeben für die Vollversion. Schön wäre auch eine Auszahlung in Bitcoin oder sowas, denkt mal nach ihr Macher.

Und jetzt: pls malt mir was – ick bin selbstredend Moellus

 

  • http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Montagsmaler
  • https://twitter.com/#!/Jay16K/status/184752647092449280
  • http://twitter.com/jay16k

habing Backup mit CrashPlan

Man kennt ja diese IT-Fuzzis, die gern ihre Klugscheisserei bezüglich Datensicherung unter die genervte Anwenderschaft streuen und dabei selbst nur labern statt mit konkretem #sichiissichi Tun zu glänzen. Same hier – bis neulich jedenfalls: denn ich habe nunmehr die jahrelange Phase des Eruierens möglicher Ansätze und Anbieter abgeschlossen – ick mach jetzt Backup. Und zwar inne Wolke, amerikanischer Luftraum: CrashPlan.

How came? Zunächst mal paar Jahre zu Hause den Festplatten-DJ spielen, dann over there Amazons Datenhalde S3 mehr oder weniger motiviert manuell befüllen, und sich schliesslich doch nach einer #easypeasy Backup-Lösung für seinen #shice umschauen. Diesen und jenen Geek in der Hood befragen, Mozy, Backblaze und CrashPlan zu Kandidaten der engeren Auswahl erklären und dann noch mal paar Jahre nicht backupen. Ging ja irgendwie auch so: die 213 GB Bildas der letzten Jahre (Bitte beachten Sie auch meinen verschissenen Platzverschwendungs-Entwicklungs-Graphen ganz unten!) liegen dreifach auf diversen Platten. Und den einen wichtigen USB-Stick für den ganz wichtigen Kram hab ich quasi immer bei mir. (Der hat sogar einen Schlüsselring, wirklich praktisch!)

CrashPlan Client Linux

was mit X11

CrashPlan also. Hyppsche Hohmpädsch, IMHO hyppsches Pricing und hyppscher Client für DOS, Mac und Linux. Letzteren benötige ich, denn das Heim-Internetz wird komplett auf das Möchtegern-Storage AKA oller Bernd-Kolb-Sawod-Gedächtnis-PC mit Torvalds OS drauf gesichert. Von diesem werden nun meine total wichtigen Daten ins CrashPlan RZ gepustet, wobei sich das initiale ne Backup noch ne gaaaanze Weile hinziehen wird … denn ich hab ja  #fhain DSL … :)

Ich kann eben nix wegschmeissen.

Ich kann eben nix wegschmeissen.

Wie schaut’s denn bei euch so grundsätzlich? Bleibt auch hier unter uns und so. #kthxbye

Ich kann eben nix wegschmeissen.