Oh, das stimmt mich aber schon ein wenig traurig: der Russe mag den tollen Lada 2107 AKA Nova nicht mehr bauen. Nach 30 Jahren ist Schluss.
Als ich noch ein kleiner Ossi war, stand diese Karre für den sozialistischen Traum auf vier Rädern. Gern erinnere ich mich an die luxuriöse Innenausstattung a la verchromte Fensterheber (hej, wir hatten ja sonst nix) auf einer Fahrt ins hyppsche Thüringen. Und dann gibt es da noch so ein wirklich schönes Poser-Foto vom Macher von plankombinat.de – ich werde ggf. in Runterlad-Verhandlungen einsteigen, mal schauen.
Ach, Lada Nova. Noch hipper als du war vermutlich nur der Wolga der alten Baureihe – die, die entweder als Taxen an den vollkseigenen Hauptbahnhöfen der Republik herumstanden, oder im Auftrag des DEFA-Fuhrparks Darsteller zu den Drehorten chauffierten (Apropos: Hab ich an dieser Stelle schon mal berichtet, wie ich einst ins Interhotel Karl-Marx-Stadt kotzte?).
PS:
Hej @saumselig, haste noch ne Reflexion zum ins Internetz reinschreiben vielleicht?
Weil Bahn fahren zwischen Berlin und Brandenburg so toll ist, hab ich das am Wochenende gleich ein paar mal gemacht. Wenn auch nicht ganz freiwillig. #ironbahnfahrer is the next #ironblogger. :) Wieso ditt Janze?
Der aufmerksame Leser wird wie ich diesem most recent Wochenende entgegengefiebert haben, denn endlich sollte die verschissene Mopped-Winterpause beendet werden. Und als Bonus gab’s am Freitag noch die Erkenntnis, dass – juhu! – die Karre sehr wohl noch TÜV hat, kein Pflicht-Werkstatt-Termin vor Frühjahr 2013. Das ist schön.
Also am Freitag noch bisschen rummalocht (#hihi) und Samstag entspannt die mehrheitlich POLO gefietscherten Sachen zusammen- und in den Norge proven Rucksack gepackt. (Hier … Dings … hätte ich an dieser Stelle bisschen aufmerksamer das Inventar getschekkt und mich nicht ausschliesslich auf Informationen Dritter verlassen, ich hätte schon an diesem Tag die ersten Liter Kraftstoff ins Bandenburgische verpuffen lassen können, aber nee …) Jedenfalls mit der Bahn (In Spandau wird’s übrigens immer angenehm leer!) ins Brandenburgische, denn dort machte das Mopped in diesem Jahr Winterschlaf.
Notiz zur Strecke: Ich mag das abgefackte Bahnhofsgebäude von Paulinenaue – da könnte man locker den nächsten Tombraider drehen!
Überhaupt Thema Winterpause im Mopped-Kontext: Da hat der gemeine Städter wirklich Arbeit an der Backe. Wohin mit der Karre? Nicht jeder ist so knallhart, und mag sein Blech in Schnee- und Eiszeit draussen stehen lassen. Bekannter mit grosser Garage (Danke, @derbobmeister nochmals :), Platz in der Tiefgarage des Arbeitgebers, Schrauberwerkstatt in Kreuzberg – da geht sicher einiges, aber musste auch erst mal finden und so.
Oder eben ausserhalb der Stadt so wie im hyppschen Nordosten Brandenburgs, wo massenhaft Gehöfte und Schuppen herumstehen, in die theoretisch alle Berliner Moppeds reinpassen (Geschäftsidee?). Und in so einer Immobilie fröstelten auch die 650 ccm meiner Freewind vor sich hin. Bis Samstag. Bisschen aufgeregt bei der Enthüllung, professionelle Unterstützung durch die Kids beim Batterie-Einbau, bisschen am Benzinhahn rumgeorgelt, Zündung und – springt an und knattert wie immer. Grosse Freude, ich denke ihr vesteht das.
Kuhl, alles klar. Gleich mal ne Runde drehen. Ich respektiere die Frische und zwänge mich in die ollen Moppedklamotten und – mmh, wo ist eigentlich der Helm? Erhalte den Tip, im Keller zu tschekken. Ich tschekke. Allerdings finde ich lediglich eine Miniaturausführung, und meiner isses auch nicht. Zum ersten mal durchzuckt es mich – oh no, du hast den Helm im Herbst doch nicht wirklich nach Hauptstadt der DDR mitgeschleppt?! Die ganze Haus-WG sucht und findet – nix. OKee, Mopped hier und Helm zu Hause. Was macht man da? Richtig, spontan in den nächsten Zug gesetzt und wieder los. #aechz
Ich will es nicht ewig breittreten – schade um Webspace und Bandwidth und so – der Helm lag irgendwo im heimischen Chaos, ich overbrittschte die Wartezeit auf den nächsten DB-Shuttle mit einem Joghurt und bisschen Doku wottsching und war dann kurz vor Mitternacht endlich wieder im Brandenburgischen. Mit Helm.
Sonntag. <a href=“https://twitter.com/#!/kommandomutti/status/191462925133824000″>Freigabe</a> erhalten, Mopped angetreten, Bordcomputer auf kleine Runde eingestellt (Shit, ich brauch unbedingt so ne geile Helm-Cam, oder?) und dann _endlich_ los. Das Winterquartier liegt geografisch äusserst interessant, daher ist zu erklären, dass ein paar Minuten ausreichen, um ein ehemaliges Kolonistendorf im Dakar-Style-Ride zu durchqueren und in Sachsen-Anhalt wieder Spiesser-Asphalt zu erreichen. Beim Wasserfall vorbei und wieder rein ins Kuhdorf. Das war die erste Runde der Saison 2012.
na endlich :)
Ich warte nun gespannt auf die nächste Terminanfrage von <a href=“https://twitter.com/#!/bitboutique“>@bitboutique</a> – was mit Mopped und Geocaching. Und ich bin gespannt, ob sich – vielleicht ja im Ergebnis der <a href=“https://moellus.net/2012/04/13/neues-vom-spocht-nuggad-bringt-euch-das-republicup-kickerturnier-2012″>Klassenfahrt</a> – noch andere spontane Ausritte – /cc <a href=“https://twitter.com/#!/monoxyd“>@monoxyd</a> <a href=“https://twitter.com/#!/alx42″>@alx42</a> <a href=“https://twitter.com/#!/hukl“>@hukl</a> – ergeben, wär doch kuhl. (Es muss ja nicht gleich Norwegen sein.)
PS: Wo ist eigentlich das Bremsscheibenschloss? Muss ich noch mal nach Brandenburg?
PPS: Und ohne Quatsch, ich hab echt Fitzelchen Muskelkater. #gegenwind
Ohje, keine drei Wochen mehr und dann ist grosse Geek- und Nerd-Klassenfahrt nach Berlin. Ich bin bisschen unkuhl schon vor Ort und winke dann am Bahnhof. Aber egal – was ich eigentlich ins Internetz reinschreiben wollte: Neues vom Spocht! Gelegenheit, mal den Vorwurf zu entkräften, ich würde mich an dieser Stelle ausschliesslich knallhart dem Internetz-Politik-Business widmen. (Hallo, @jensbest und hallo @nico – konntet ihr euch schon auf ne Beschlussfassung bezüglich meiner Anfrage einigen?)
Mein Mietezahler hat sich da was ganz Tolles ausgedacht: den/das „re:publicup Kickerturnier 2012“. (Ja, sorry – issn verschissener Fratzenfibel Link, aber solange Google Plus noch nicht so richtig inne Puschen kommt … ihr versteht das.) Da ich mit grosser Leidenschaft Churchills „no sports!“ Motto folge, werde ich maximal lässig mit ner Pulle Piwo neben dem Tisch stehen. Aber ihr sollt Spass haben – es gibt Freigetränke zu gewinnen! Und ich werde jeden anfeuern, der wie ich ernsthaft an Bannertausch interessiert ist!
Die ganze Welt im Instagram-Neuigkeit-Verkündigungs-Fieber – da darf mein Statement selbstredend nicht fehlen!
Nachdem ich (!) am Ostermontag-Morgen das Fratzenfibel HQ mit diesem Path-Beitrag (Stichwort Filter, siehe Bildchen anbei) so richtig nervös gemacht hatte, kam wenige Stunden später dann diese Nachricht: Das nervigste Social Netwörk der westlichen Welt kauft den hyppsche-Bilder-Internetz-Service aller PoserPhone-Benutzer.
So what.
Komisch, dass es da letzte Woche zufälligerweise noch die – so sagt man – heiss erwartete Android-Version gab. (Und albern, wie sich der gemeine Hipster seitdem darüber mokiert.)
Schön, dass das Mission Accomplished für die Klitschen-Bosse vermutlich extrem üppig ausfiel.
Krank der Kaufpreis von einer (in Zahlen 1) Milliarde Dollar. Ich meine – ej, verschissene Bilderchen!
PPS: Zur Artikelüberschrift bitte noch das Geräusch eines umfallenden Reissacks denken. #kthxbye
http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook
http://koblow.com/1430/f-instagr-am/
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