bei Kallinchen ins Wasser reinhypfen

D.h. eigentlich war der Plan, an anderer Stelle in den Motzener See reinzuspringen. (Sprich, es gibt mindestens zwei Badestellen – merkt euch das.) Aber auch OKee. Wenn wir – Gelassenheit is back – mal von der brutalst möglichen Parkplatzknappheit (hatten dann irgendwo Richtung Thüringen doch noch was gefunden) und der beachtlichen Menschenansammlungsdichte (So ähnlich muss es ’89 in der Prager Botschaft zugegangen sein.) absehen.

Strandbad Kallinchen

Strandbad Kallinchen: zwei € Eintritt für die alten Säcke, Piwo und Bockwurscht, grosse Wieso mit paar Bäumen, Rettungsschwimmer, Rutsche, draussen sogar eine Inse für die IronIn-ManIn-SchwimmerInnen. Das Wasser wird recht schnell tief, daher ist der Nichtschwimmerbereich recht überschaubar. Trotzdem: Kann man wieder machen. (Vor allem dann mal, wenn nicht wieder gefühlt ganz Berlin vor Ort ist. :)

Pacific Rim und Evernote

Zeit again für ein Doppel-Fietscha-Posting!

Gestern Abend Kuschelecken-Reservierung im Lichtspieltheater und Nötigung von allen Seiten, sich Pacific Rim reinzuziehen. Na gut. Die Aufwärmphase AKA Trailer kieken nur durch Evernote Kurzvortrag von @maxheadroom unterbrochen. Schon wieder na gut. 

Evernote und ich haben uns schon vor einer Weile gegenseitigen Respekt bekundet, mehr war bisher nicht drin – ich hab da einfach keinen Anwendungszweck. (Ja, man kann es schon nicht mehr hören, ich weiss.) Andererseits Fakten, Fakten, Fakten Dauerfeuer vom Sitznachbarn, was mich nunmehr annehmen lässt, sich doch mal wieder mit dem Elefanten-Logo-Tool zu beschäftigen. 

Zu Pacific Rim: Wie geahnt ein doller Roboter-Monster-Kloppe-Film, so ne Art Godzilla 2.0 mit einer Prise Armageddon und Transformers und natürlich Moritz in der Litfaßsäule. Ich kann mich nicht zwischen zur-Kenntnis-genommen und Begeisterung entscheiden. Trotzdem: Könnta reingehen. Aber geht vorher noch mal pinkeln – hat Überlänge. (Ich mein den Film.)

mal schön den Hauseingang verhunzt

Berlin / Friedrichshain / Samariterviertel – das ist unser Kiez, da befindet sich auch Moellus HQ. Mitten in der Mitte die 1894 von der damaligen Kaiserin AKA „Kirchenguste“ eingeweihte Samariterkirche („Ej hier gottlose Unterschicht, habta ein hyppsches Gotteshaus, geht mal wieder beten! #kthxbye“) und ringsherum praktische Wohneinheiten fürs damalige analoge und heutige digitale Proletenpack. Mission Sanierungsgebiet wurde 2008 für accomplished erklärt, zur Zeit werden noch die letzten anglo-amerikanischen Bomberlücken von mal mehr und mal weniger protzigen Gentrifizierungsbauten geschlossen. (Es werden noch Wetten angenommen, wann die grüne Lunge direkt uns gegenüber zubetoniert wird. Glaube, ich hab da lieber die lokalen Piwo-Penner auf ihren Bänken als noch eine Panamera-Cluster-Hausgemeinschaft.)

Und neulich jedenfalls hatte ich da mal ein schönes Bausündchen im Bilde festgehalten: Antike Bodenfliessen meeten real-existierendes Gitterrost-in-Beton-Ensemble – die Städtebau-Experten unter euch mögen mich da gern korrigieren.

Sieht scheisse aus, ist aber nice authentisch. Sowas müsst auch ihr knipsen, solange es noch geht! #hausaufgabe