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back from Jugoslawien

Amazon leerkaufen, Westauto vollpacken, das „Die zocken uns voll ab!“ Jammertoitschen-Liedchen an jeder Mautstation auf dem Weg nach Kroatien singen und vor Ort ausführliches Campingplatz-Hopping – so das zweieinhalb Wochen FDGB-Urlaub eben zulassen. Soweit die Kurzversion of da sommerurlaub.txt – ich werde es später an dieser Stelle nochmals und etwas ausführlicher ins Internetz reinschreiben. „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.“ oder „Jetzt brauch ich erst mal Urlaub vom Urlaub! #einsoelf“ erspar ich uns. Stattdessen wiederhole ich mich lieber diesbezüglich hier:

Gut am Urlaub: du bekommst deutlich weniger von der ganzen Weltscheisse mit.

— Moellus (@moellus) 21. August 2014

Echt ej.

Kurzurlaub am Kulkwitzer See – und Leipzsch wiederentdeckt

Diese jüngst absolvierte Woche Kurzurlaub im Sächsischen verdient ob des vollgepackten Kulturprogramms, der fluffigen Lokation und nicht zuletzt des supidupi Wetters Erwähnung an dieser Stelle.

Urlaub in Leipzig? Jawoll. Quasi vor den Toren der Stadt. Auf einem Campingplatz. Einem hyppschen. Fietschering Dauercamper mit Stalingrad-mässig eingegrabenen Wohnwagen und Schrippen am Sonntsch. Der Trick: Die haben auch Hütten. Skandinavisch angepinselt, zwar leider mit ohne Mikrowelle, aber mit Dusche und Glotze. Direkt am Ufer befindet sich ein See: der Kulkwitzer See. Der gehört zwar @_bunz, aber wir haben trotzdem Steine reingeschmissen und sind 1x herum geschlendert. Ganz klares Wasser. Das erklärt auch das putzige Tauchervolk. (Kommt Tauchen nach dem Segeln und vor dem Jagen in der Uckermark? Ich frage für @maxheadroom.) Der See und ich haben etwas gemeinsam: beide wurden wir durch das SED-Regime geprägt. Der See so: entstanden aus der glorreichen Braunkohle-Planerfüllung, vor etwa vierzig Jahren stetig reinlaufendes Wasser und schliesslich zum Naherholungsgebiet erklärt worden. So einfach. Und ich dachte im Rahmen der Urlaubsvorbereitung AKA mal fix Google Maps tschekken, das sei ein nachwendliches Produkt.

Haben in dieser Woche endlich mal @6udrun und @setro in riehl kennengelernt. (Nein, wir kennen uns schon länger auch in echt, aber ich mag den #twealitytschekk – sei er auch fiktiv – so gern ins Internetz reinschreiben.) Synergien bei den Mahlzeiten im Erdgeschoss, bei der gemeinsamen Ausübung des Kulturprogramms und vor allem bei der Whisky-Versorgung. #lechz

Freizeit! Ist ja nun nicht so, dass man in Leipzig und Umgebung nix unternehmen kann. Die Arbeitsgruppe Kulturprogramm auswählte diese Punkte, gern zur Nachbesichtigung empfohlen:

  • Zoo Leipzig – Ich muss da schon mal als kleiner Jammerossi im Ferienlager-Kontext (/cc @kumullus) gewesen sein. In der real existierenden Gegenwart wartet diese Sehenswürdigkeit nunmehr mit einem Marché gefietscherten Tropen-Zoo im Zoo auf, grossartig gemacht. – http://www.zoo-leipzig.de/
  • ehemaliger Braunkohletagebau Espenhain – Den Term „Espenhain“ kenn ich noch aus der Aktuellen Kamera. #transparenzgedanke Planerfüllung und so. Heute steht da recht imposanter Baggerschrott rum, und die Bockwurscht unten am Fressstand kommt gut. – http://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Espenhain
  • Völkerschlachtdenkmal – Ich wuchs ja in der Annahme auf, das Bauwerk befände sich ausserhalb der Stadt. Nee! Steht mitten drinne. Die Muttis mit den Kids im Fahrstuhl hoch, die beiden alten Säcke den ganzen Aufstieg via Stufen nuff. #hybris :) Imposantes piece of Naturstein-Beton-Mix. Und das Doppel-M (steht vermutlich für Matthias Möller) und der ehemalige sowjetische Messe-Pavillon sind gut zu erkennen von dort oben. – http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlachtdenkmal
  • Halloren AKA „Ich brauch’s süss!“ – Schokoladenfabrik mit Schokoladenmuseum und Halloren-Power-Shopping in Halle. (soooo eine vollgepackte Tüte für schlappe 15 €) – http://www.halloren.de/
  • Luftfahrt- und Technik-Museumsspark Merseburg – So eine extra Foto- und Filmerlaubnis zieht mich ja immer erst mal runter. Aber die Ausstellung (Nicht von den teilweise heruntergekommenen Freigelände-Exponaten abschrecken lassen!) ist wider Erwarten recht umfangreich – sogar eine Me-163 Replik steht da in der Halle. Und ich musste wirklich erst vierzich werden, um mal echtes IL-62 Blech zu betatschen. (Das war toll!) – http://www.luftfahrt-technik-museum.de/

ORWO-Farbbilder:

Resumé: ein bisschen von Leipzig gesehen, durchaus beeindruckend. (Danke, Herr Schneider!) Toller Zoo slash tolles „Gondwanaland“. Die Lokation da am Kulkwitzer See sehr nice, auch für Nichttaucher. Und danke Wetter, dass du so schau warst!

PS: Für ein Nörd-Date mit @chaosblog hat es nicht ganz gereicht. Nächstes mal dann aber.

 

Nachtrag: Kurztrip Naturcampingplatz Ückeritz auf Usedom

Too much Bavaria hält kein Saupreiss aus, und daher kommt uns der spontane Ej-wollta-nich-ooch-herkommen-Ruf von Bekannten an die Ostsee gerade recht. Ich lasse die Sippe vorpreschen, um mich noch einige Tage vom „Bayern ist schön!“ Kulturprogramm zu erholen, aber dann gibt’s kein Halten mehr. (Paradox isses, wenn du dich angesichts des Familiy-Businesses nach freien Freizeit-Minuten sehnst, dich im Falle dieser dann aber ganz fix von Langeweile erdrückt siehst. Ihr kennt das.)

Sonne zurück-anlachen, Kraftstoff ins Mopped reingefüllen, beim Bezahlen die Karte selbst rausfummeln (Das ist neu, oder?) und los via Highway. Via Highway, ohje. A11 und A20. Langweilig. Wenigstens ab und zu ein Auto. Und ein West-NVA-Konvoi auch. Kurz vorm Einschlafen dann Anklam erreichen. Das Städtchen mit dem Lilienthal-Fietscha, why not. Dass die Insel nicht ausschliesslich über Wolgast zu erreichen ist, ist mir neu. #flashback Schon wieder Tanken und weiter. Wetter inwzischen schlecht, och nö. Schöne Split-Strecke mit 50er Limit. Aber keine Rennleitung in Sicht, also Stoff. Nächster Halt dann schon Blechlawine in Ückeritz. So viele Festlandmenschen, ich stelle mich auf brechend volle Ostsee-Strände ein. Egal, erst mal den Naturcampingplatz finden. 

German Camping Dingsbums mit Plastikkärtchen, Schranke und Duschmarken. Es passt gut, dass ich mit Mopped da bin, denn von der Rezeption bis zu den Muttis sind es fast drei Kilometer. Schön durchs Wäldchen mit Mövenschiss tuckern – oh kuhl, Parkplatz fürs Mopped. Das Wetter hat sich inzwischen auf mich eingestellt: Sonne wie blöde, geht doch.

Tschekk: Der Campingplatz befindet sich unmittelbar hinter dem Strand, was will das Ostsee-Camper-Herz mehr? Kaufhallen-esquen Konsum gibt’s, ganz hinten am anderen Ende noch einen: Käffchen, Lillifee, Éclair, Buddeleimer und draussen Backfisch und Piwo. Klo- und Duschhütten stehen unauffällig alle paar Kilometer, daher packen sich die Profis zu Hause ein Fahrrad aufs Autodach. Punkte gibt’s keine, aber nur, weil ich keine Campingplatz-Skala habe. Und da das Plastikkärtchen meine Kundekarte ist, sollte ich die wohl noch mal benutzen. Der Strand ist so wie Ostseestrand sein sollte: überall Sand, siehe Praktica-Fotos.

Oh schau, ein Hubschraubereinsatz:

Am Abend das übliche Grillprogramm. Und später Kinder, die nicht müde werden. Unsere natürlich. In der Nacht ordentlich Sturm, ich hab Schiss, dass was aufs Zelt patscht, bin aber zu müde, diesen Gedanken weiterzuverfolgen. Für den Wolkenwetter-Rapport am nächsten Tag müssta euch die Fotos anschauen, ich spule gleich vor zur Rückfahrt.

Noch auf Usedom den Fahrer eines vor mir cruisenden Kleinlasters auf den Umstand hinweisen, dass seine Karre brennt. *rumgestikulier* Schnell weiter, ich will endlich auf die via PoserPhone ausgekasperte Strecke Anklam – Pasewalk – Prenzlau – Berlin. Endlich im Cruise-Mode. Nächstes Mal werde ich eine #tasskaff Pause bei @boettchi und @maxheadroom in dieser Uckermark einplanen. #rtm

Fazit: Ostsee geht immer. Und wenn auch der Weg das Ziel ist, passt alles. #mininorge :)

from Trocadero to Denkerhaus Diessen

Servus Tagebuch!

Wenn man eigentlich ganz viel Zeit haben sollte, dann aber irgendwie noch weniger Zeit für den #shice hier ist – was ist das? Urlaub, genau. 

Daher der #luftkraft Roadtrip auch erst mal in komprimierter Form: Pizza im Cafe Mocca, völlig abgefahrene West-Kreditkarten-Geschichte, TXL, „Über den Wolken scheint echt die Sonne!“, Orly, junge La-Boum-Menschen, Hotel 200, merde-Wetter, Le Bourget 2013, Wir-sind-unwürdig-Su-35-Flying-Display, „Wir probieren einfach mal alle Biere!“, Hubschraubereinsatz in der Metro, endlich Trocadero, Starbucks, Kreislauf langsam wieder da, 737-700, tolles Wetter in Hauptstadt der DDR, Lass uns Freunde bleiben! Lass uns die #bildas mit BitTorrent Sync exchangen!, Home Sweet Home. Resumé und – hoffentlich (denn ich bin mir gerade – kein Scheiss! – nicht sicher, ob ich den Inhalt der Foto-Karte vor Abreise ins FDGB-Austauschobjekt auch wirklich fachgerecht auf C:\ gepatscht hab!) #bildas in einer der nächsten Ausgaben hier. 

(Foto via PoserPhone und ausserdem hektischst mit Preview.app zurechtgebastelt! #einsoelf :)

(Foto via PoserPhone und ausserdem hektischst mit Preview.app zurechtgebastelt! #einsoelf :)

Back to Betreff: Trocadero kennt man ja. Aber Denkerhaus? Klar, Denkerhaus Diessen – neuester #hicer #shice am weiss-blauen Coworking-Space-Sky. Und morgen nachher – so mir jemand dort die Tür aufmacht – mag ich da mal ein ausserordentliches Ticket ordern. Hipp mit den Machern @moosblogger und @mschluepmann ne #tasskaff reinkippen und vor Ort was ins Internetz-Tagebuch reinkritzeln. Das ist der Plan.

PS: Die Schleifmühlenklamm bei Unterammergau ist toll. Und das 90-ct-pro-Kugel-Eis in Oberammergau ebenfalls! Müssta beides austschekken, falls ihr auch mal einen FDGB-Ferienplatz hier im Westen ergattern solltet!

PPS: Ja, diffus … ich weiss. Ist ja aber auch schon spät.

PPPS: Ich hoffe echt, ich hab die scheiss Bilder vorm sportlichen Karte-formatieren overplayed. #mimimi