Schlagwort-Archiv: Friedrichshain

von F1 bis FuTT, und Photographie vom Kleinen Bunkerberg auch

“Und, haste schon Google F1 installiert?” – der Ex-Ossi-Chef am most recent Sonntagnachmittag so mit aktueller IT-Frage beim durch Fhain-Pberg-Grenzgebiet schlendering, Eis essing und den Kids beim Herumtollen (kuhles Wort!) zuwottsching. Nee, hab ich natürlich nicht, maximal den Hochglanzprospekt angekiekt, so wie ihr vermutlich auch schon. Hier … Dings … Google hat sich da ein eigenes MySQL mit Cloud Frontpage Extension gebastelt und das Standard-LAMP-Datenbänkchen damit wohl auch schon fleissig ersetzt. Vorne legacy SQL, hinten hippes NoSQL Gedöns mit angesagter Verteiltheit und so. Wenn es installable ist, brauch ich ne geo-weit-entfernte Jiffybox-Instanz (GIbt’s schon RZ in Nippon?).

Weiterer bedeutender Punkt des spontanen InternetzCamps aufm Playground war Drupal. Hell freezing over! Der ewige Drupal-Verweigerer hat sich nun anscheinend echt in diese Richtung geöffnet, die Aktion mit dem eBuch-Kauf (was mit OpenLayers und Mapping, uh!) unterstreicht das. Na siehste – geht doch. :)

Kleiner Bunkerberg
Kleiner Bunkerberg
20120610-170909_f1-und-futt
was für Hoppe/Schauerhammer
Blick rüber nach Pberg
Blick rüber nach Pberg
Kleiner Bunkerberg
Kleiner Bunkerberg

Ach, schon wieder nur Computerscheisse. Realisierend, dass ich vorm Mont Klamott (Link enthält u.a. Musik) stehe (jedenfalls dachte ich das zu diesem Zeitpunkt), spontane innere mal-hoch-schlender-Beschlussvorlage und -Beschlussfassung auch. Nicht unbedingt mit dem Aufstieg zu Preikestolen oder gar Kjerag (Habe ich diesbezüglichschon mal was ins Internetz reingeschrieben?) vergleichbar: auf 48 m Cityhöhe biste in wenigen Minuten. Paar Fotos mit dem Mobilfunktelefon gemacht und gewundert, wo denn hier ein gesprenger Bunker zugeschüttet sein soll – ich. Des Rätsels Lösung für alle Nixblicker: Mont Klamott ist der Grosse Bunkerberg – der mit dem Einstieg in die Ruine. Die entsprechende Seite des fantastischen Vereins Berliner Unterwelten wurde vom Leser eventuell bereits angeklickert. Also: Mont Klamott Annäherung dann beim nächsten Drupal-Sprech im Volkspark. #rtm

oben aufm Kleinen Bunkerberg, 48 m
oben aufm Kleinen Bunkerberg, 48 m

Man kennt das ja: gerade erst war Wochenende und schon bekommste keine Tschekkung mehr, was da los war. Aber anno 2012 kannste ja die miniTL auf Path nachscrollen und erinnerst dich dann doch: Tags zuvor weilte ich nämlich auf Einladung der anonymen Flugzeug-Ablichter bei einem als JugendweiheCamp getarnten Samstags-Treffen. Wetter war fototechnisch sehr gut (paar Watte-Clouds fürn Kontrast), und ich konnte mich höchstpersönlich davon überzeugen, dass TXL aktuell noch in Usage ist: brutalst möglicher Landevorbereitungs-Traffic dort oben w pankowje.

Und passend zu dieser Nachmittagsbeschäftigung ein App-Test. Die Path-Heinis haben es eventuell neulich mitbekommen – ich hatte so eine Luftkraft related App fürs PoserPad eingeshoppt: Flightradar24 Pro.

Flightradar24 Pro aufm PoserPad
Flightradar24 Pro aufm PoserPad

Die kann eingeschränkt das, was unsere FuTT (genau, Funktechnischen Truppen :) in Perfektion beherrschten: scanning the Luftraum. App starten, Location suchen lassen und gucken, was da so in der Nähe herumfliegt. RC Stuff und Mathias Rust Helden werden nicht dargestellt, aber gemeiner Ferien- oder Businessflieger bewegen sich quasi in Echtzeit über das Display. An dieser Stelle kommt natürlich die Frage “Krass, wie machen die das?”. Unterhalten die Fluggesellschaften oder Airbases Azubis, die permanent Flugdaten ins Internetz reintippen, damit sich Apps wie Flightradar24 da bedienen können. Unwahrscheinlich, stimmt. Wer jetzt ein A, ein D, ein S und ein B kaufen möchte, wird darauf kommen: ADS-B. So nennt sich die Magic, mittels der aktuelle Flieger die Flugdaten rauspusten, die dann auch die genannte App verwendet. Grossartig.

Und hier der Überflug der oben angekündigten KLM 1833:

so, gleich Überflug
so, gleich Überflug
Achtung, gleich!
Achtung, gleich!
Überflug quasi now
Überflug quasi now
whow, Überflug
whow, Überflug

Apropos Luftkraft: Die ILA 2012 soll unabhängig vom BER Theater planmässig im September stattfinden: “Ab Freitag, 14. September, bis Sonntag, 16. September, ist die ILA für Fach- und Privatbesucher offen.” Und falls jemand Kenntnis von einer vorher stattfinden tollen Airshow Kenntnis hat, bitte Bescheid geben.

das Erlang Girl in der Blechbilderbar getroffen

"nugg.ad Piwo in #fhain, 1830 Uhr" – meldete der Datenkrake-Kalender bereits am Wochenende, gestern Abend dann also: Blechbilderbar in der Simon-Dach-Strasse – Lokation bis dato unbekannt, besoners auffallende Blechbilder gab’s irgendwie auch keine (aber dafür musikalische Unternalung fietschering Synthie-Pop aufm hyppsch gestalteten Klo).

Kulturprogramm: Das Erlang-Mädchen hatte zum PiwoCamp (oberkuhlerweise gleich in meiner bay area, siehe unten) gerufen – da sprangen die Nerds natürlich just. Nach den Monaten der Trennung mal wieder in riehl quatschen und so. (Offenbar ist biste noch imme nicht drüber weg, wa? :) Und obwohl ich mich im Office hektischerweise extra noch auf die trending topics #riak und #rabbitmq und #erlang sowieso vorbereitet hatte – war voll fürn Arsch: nix mit spontaner Mini-Buzzwords. Stattdessen aber inside views from the Elektro-Geld-Bude, Burger gegessen (kam bei weitem nicht an den Burger eines Frittiersalon heran, klar), keine neuen Strategien zur Weltherrschaft, kurz was zu Bitcoin 2.0, Blackberry-Bedauern fietschering mildes Lächeln, Rumgeprotze unsererseits mit den aktuellen Errungenschaften des Betriebsrates AKA Massage („You did it?!“) und Öko-Obst.

Und mittendrin – und vor allem dieser Fakt möchte unbedingt fixiert werden – Tschekkungs-Flash: Vor ziemlich genau 20 Jahren war der Moellus zum ersten mal in der einst damals so angesagten Gebiet um die Simon-Dach-Strasse herum unterwegs. Piwo im Hundertwasser, Billard im mittlerweile nicht mehr existenten Grossraum-Salon in der Boxhagener. Und Parkplätze gab es damals auch noch mehr. :) Dass dieser Teil von #fhain dann mal mein Place to be latsch fru ins Office werden würde … tja.

PS:
@mrschtief wird mich schlagen, aber wir haben die #jemeinsam usage total verpennt! =/

  • http://www.qype.com/place/1651517-Conmux-Blechbilder-Bar-Berlin
  • http://www.erlanggirl.com/
  • http://www.frittiersalon.de/
  • http://berlinbuzzwords.de/

erstes IRON BLOGGER BERLIN Treffen

Ach, was war ich aufgeregt! – erste Zusammenkunft der eisernen Internetzschreiberlinge aus Hauptstadt der DDR im Hundekackebezirk, genauer gesagt im Hops and Barley, an dem ich bis dato immer nur vorbeigelatscht war. Quasi eine Mini #rp12 – und das auch noch am eigenen börsdei. Und #twealitytschekk sogar mal wieder – mit Mutti der Kompanie @antischokke und dem Genossen @sebastiank! 

Sinn der Veranstaltung war neben dem obligatorischen Device- und App-Vergleich (ich mit verschissener 64 % Initial-Akkuladung – was fürn Kick!) und kurzem Ansprechen der Gauck-Klassenkampf-Ablenk-Nummer (hej, ich wollte schlau wirken!) natürlich primär das gemeinsame aufn-Kopp-kloppen der Bierkasse (brauch ich ja niemandem mehr erklären, wieso Bierkasse und so, gell?).

Anschliessend noch Kurzvorstellung von jemeinsam (Neuestes Projekt vom Social Nörd @mrschtief … und ich bin gerade auf Platz #2 – wie #awesome ist das denn bitte?!) und Kurzreferat von @tristesseluxe zum Unterschied von crossmedial und transmedial. (Ich meine es verstanden zu haben, glaube jedoch nicht an die gesellschaftliche Notwendigkeit dieser Unterscheidung im Kontext der historischen Mission der Arbeiterklasse – @jensbest mag mich da berichtigen.)

 

Hier, Multimedia now – aber nur ganz eingeschränktes Bildergespamme, weil @horax zugegen war, und ich mal vom im Menschenwürde-Kontext #ipda ausgehen musste und morgen ja sowieso Zimmerkontrolle ist … uff …

Die Mission ist ja accomplished, wenn der Akku leer ist – bis Mitternacht waren drei dieser – arg herben – selbstgebrauten Hops and Barley Piwos geschafft, und ich bedanke mich da ganz explizit beim  Slacker @saumselig :) … nächstes mal biste dann ja ooch vor Ort, wa?

PS:
Gruss an @kcu!

PPS:
Der Smartphone-Poser mit den MIlliarden Ordnern ist @tristessedeluxe. #ironbloggerberlinleaks 

  • http://ironbloggerberlin.com/2012/02/20/ankundigung-erstes-treffen-trinken-der-iron-blogger-berlin/
  • http://hopsandbarley-berlin.de/
  • http://jemeinsam.de/
  • https://twitter.com/mrschtief
  • https://twitter.com/jensbest

 

Path und Berlin Friedrichsberg

Path – sorry liebe Mitlesenden, aber einen hab ich noch!

Als Jammerossi gehöre ich ja eher zur Minderheit der grundsätzlich-total-US-kritischen Deutschen – in meiner Jugend gab’s noch Sonne-statt-Reagan-Aufkleber im Ikarus zum PA-Unterricht – wobei sich meine brutalst mögliche Verachtung seit der Wende doch merklich hin zum #ipda gefietscherten Anprangern gewandelt hat. Aber ich prangere nicht nur an – nein, ich mache mich auch gern über die offenbare Blödheit amerikanischer Internetz-Unternehmen lustig – haben wir Adressbuch ausdruckend letzte Woche ja alle gemacht.

Screenshot Path mit Friedrichsberg Location

Vor ein paar Tagen riehtschte ich einen neuen Level dieser Blödheit – dachte ich zumindest: Hier … Dings … path: das Teil macht – jedenfalls in meinem Setup – auch permanentes Auto-Eingetschekke, ganz witzig, und neben dem Schlafometer eines meiner Lieblings-Fietschas. Aber wieso tschekken mich die Amis immer in Friedrichsberg ein? Ich wohne und maloche in Friedrichshain – das ist der Teil der Hauptstadt der DDR mit der grössten Hundescheisse-Dichte, zumindest national. Moment! Gleich nebenan befindet sich das verschissene Kreuzberg! Vielleicht doch gar nich so blöd gewesen die Amis und einfach Friedrichshain und Kreuzberg zu Friedrichsberg gemördscht?

Nee – noch viiiiel besser, denn nach einem Blick ins deutschsprachige Blockwart-Internetz-Magazin war ich schlauer: Friedrichsberg ftw! Mal ehrlich, wer von euch #fhain Menschen wusste davon?

(kurze Pause zum Wirken lassen und so)

Ich bin ja nicht nur leidenschaftlicher Klassenkämpfer, nein in mir schlägt ausserdem auch das Herz eines semi-interessierten Heimatforschungstüpen – so lässt sich auch erklären, wie ich von besagtem Wikipedia-Artikelchen auf diese interessante Ressource gestossen bin. Mein oller Kiez ist voller Geschichte, grossartig!

Will sagen: danke Path für diese Horizont-Erweiterung – Internetz wirkt!