Archiv der Kategorie: was mit Internetz

Quora is the new wer-weiss-was

Na gut, manche Sachen brauchen bisschen länger – meine persönliche Quora Entdeckung zum Beispiel. Man erinnert sich ja vielleicht dunkel an den verschissenen Mega-Hype: jeder zweite Tweet war damals #quora gefietschert, mir ging das ziemlich auf den Zünder. Und invite only war es doch mal, wenn ich mich recht erinnere?

Aber mittlerweile ist der amerikanisch-sprachige wer-weiss-was Klon ;) offen und ich lese begeistert mit. Paar Topics ausgesucht, Stream tschekken und ne App fürs leerPhone gibt’s ja auch. (Die hat es schon bis auf den zweiten Screen geschafft, mein Unterbewusstsein unterstellt ihm also eine gewisse Wichtigkeit – na mal kieken bzw. lesen.)

Hier, für euer Poesiealbum:

Und wer weiss, was die Schnellboot-Werft I-D Media AG (Ich grüsse Bernd Kolb!) mit wer-weiss-was zu tun hat(te), kommentiert mal fix seine Tschekkung diesbezüglich. #kthxbye

 

Path – Color in hyppsch

Nun also auch noch Path – dieses auf wundersame – konsequent iPhone*-esque – Weise total hyppsche Bilderchen-Lokation-Schlafometer-Sozialnetzwerkchen. Bereits vor einem guten Jahr via Erfinder des deutschen Web 2.0 zur Kenntnis genommen und neuerlich durch einen Tipp aus dem Bonner Raum ermuntert, hat es mich nun gepackt – aktuell exzessives #testing und so.

“Aber ich hab doch Color!” – Stimmt, Moellus. Aber Color und Path lassen sich etwa vergleichen Trabant und Wolga. Verstehste? Colorchen hat dieses IMHO outstanding Auto-Konnektierungs-Feature (das offenbar nicht wirklich viele Leute anmacht), dafür hat Path eingebaute Standheizung und kann Westkassetten abspielen. Und paar hyppsche Farb-Effekte sind auch schon dabei.

Und noch was ist offensichtlich anders: Path verleitet die Leute deiner core crowd dazu, noch bisschen mehr privatere Sachen zu teilen und ihr letztes Quentchen Schokobanen-Anonymität aufzugeben. ;) #wearefamily

(* … gibt’s auch für Android)

PS: Color, ich bleib dir treu!

PPS: Aber Grillen müssen wir leider trotzdem mal all together in riehl, denn das kann die App nicht. :)

 

 

Empire Avenue – ein bisschen wie Marx 2.0 (vielleicht)

Liebes Internetz-Tagebuch,

heute berichte ich dir mal vom current big thing, das noch weniger Kapier-Potenzial als Twitter hat: Empire Avenue.

Da ich weder DVD-Player Manuals noch Techcrunch-Firmen-Profile lese, weiss ich nur, dass es sich hierbei wohl um einen Marktplatz der 2.0 Eitelkeiten bzgl. der eigenen und anderer Marken handeln muss – bestehend aus bisschen neumodischem Kapitalismus (EA-Spielgeld in andere 2.0 Tüpen und Ressourcen investieren und einsacken), viel Data Becker Homepage Inspiration (schicke Seite und so) und der Hoffnung, sich all den Netz-Schotter mal in riehl auszahlen zu lassen (Kursziel: Eigenheim in Nordnorwegen). Und: Ich denke, ich bin angefixt, denn ich schaue alle paar Stunden mal nach, wie mein Kurs sich gerade so entwickelt (looft juut!).

Anlass für diese Internetz-Notiz ist übrigens die deutschsprachige Elektro-Broschüre, die von den hochgeschätzten Kollegen Markus Breuer (@markus_breuer) und Marc Thomalla (@marcthomalla) in liebevoller Heimarbeit geklöppellt und gerade erst veröffentlicht wurde. Da sollte der Amerikaner aber mal dankbar sein, dass sich die zwei Dschörmens dieser schwierigen Materie annehmen!

Just warte ich mal auf meine ‘Daily Earnings Summary’ Post, um wieder ausschweifend akkumulieren zu können, denn aktuell ist das Konto mit 6,16 Geldeinheiten alles andere als gefüllt.

PS: Übrigens glaube ich, dass alle grossen #zweinullscheiss Player hinter dem Projekt stecken – denn Motivtion des Ganzen ist es ja letztlich, zwecks Kursraketentum ordentlich Content auf allen Kanälen zu produzieren: hochladen, schreiben, gut finden, wottschen usw. – ganz schön clever!

PPS: Ich habe schon wie blöde und bis Anschlag in Kosmar und Mietezahler investiert – könnten die Herren nun bitte endlich mal das Börsenparkett betreten? #kthxbye

Color – Fotos und Auto-Versozialnetzwerkung

Wie lief das bisher noch mal? Neues Social Dingsbums wird announced, ich hetze hin, um urgent mit ‘moellus’ zu signen, tschekke dann erst mal den tieferen Sinn und beginne schliesslich – mittlerweile kann ich das ja schon im Schlaf – die üblichen Verdächtigen als #zweinullscheiss Kumpel zu addieren.

Aber nun gibt’s Color. Schlichteste Data-Becker-Homepage ever seen, immerhin findste die App im Market bzw. App Store, bootest den #shice … und … wunderst dich. Also noch mal nachgelesen, u. a. beim Erfinder des deutschen 2.0 – der hat mittlerweile – mit ohne Absicht? – den Link seiner Bildchenseite publiziert. Aha, Benutzername, paar tolle Bilder und rechts unten der Link auf die bereits erwähnte #awesome Website.

Eine Nacht drüber geschlafen und dann hat er es garafft – keine Blödheit vorm Gerät sondern tatsächlich nur mangelnde Versozialnetzwerkungs-Tüpen in der Nähe bisher. “In der Nähe” – darum geht’s nämlich bei Color: kein manuelles Hinzugefüge von anderen Smartphone-Nasen, sondern Auto-Adding … die App macht das selbst! Ich gestern also mal bisschen im #nuggad Kombinat rumge-color-t und siehe da – Datenschutz-man und Lichtenberg-man tauchen initial als erste und auto-versozialgenetzwerkte Tüpen in meiner Color-Zeitlinie auf. Toll.

Und am Abend geht der Datenschutz-Man dann zu einer dieser angesagten Berliner 2.0 Selbsthilfegruppen (ja, da kann die Perle aber schon mal einpacken) und spontan bekomm ich weitere Kontakte serviert. Ach, ich lasse einfach mal die Fotos sprechen, wenn das für euch OKee ist:

Wahnsinn.