Archiv der Kategorie: was mit Internetz

I don’t think it’s Quatsch.

Diese Aussage ist wider Erwarten nicht von mir (sondern von hier), passt aber sehr wunderbar als conclusio zu ditt Janze AKA Poser-Konferenz AKA re:publica 2012 AKA #rp12.

Ja, ich war tatsächlich dort. Nach all den Jahren des Lästerns und des in Perfektion betriebenen #rp hashtag Rumgeächzes war ich in den letzten Tagen nun wirklich einer dieser – waren es wirklich 4000?! – Schwarm-Blogger from BRD. How came? Im November letzten Jahres flackerte der Tickets-orderbar-now Tweet auf, und meine innere Stimme meinte, ich solle da mal klicken – aber sofort! Blogger-Ticket … mmh. (Zu diesem Zeitpunkt war ich noch keine diese kuhlen #ironbloggerberlin Säue, aber ich hatte wohl schon sowas in der Art geplant.) Also dieses Teil bestellt, ausgeprintet und fortan mit mir rumgeschleppt.

Dann war Mai und mit ihm plötzlich dieses verschissene Poser-Konferenz-Event. Ich hatte mittlerweile ordnungsgemäss den Button mittels HTML-Programmiersprache eingebaut und auch hin wieder den hashtag #rp12 in meine #tasskaff und Pinkeln-Tweets untergebracht, ganz subtil versteht sich.

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Und noch Fitzelchen vorher kam ja der CEO auf eine ganz blendende Arduino gefietscherte Idee, die wohl einen eigenen Internetz-Tagebuch-Eintrag verdient. Kurz soviel: Lösung erdacht, Produkt mit Lötkolben und Blödzinn zusammengebaut – und schau an, der nugg.ad CookiePrinter klackerte dann tatsächlich während der re:publica fleissig wie geheissen und printete brav Kekse aus.

Anfang der Woche dann erstmals sowas wie aufgeregte Vorfreude auf den Schwätzer-Konvent. Weniger der umfangreichen Session-Vielfalt als vielmehr der Aussicht wegen, endlich einmal einige der zum Teil seit mehreren Jahren bestehenden Internetz-Bekanntschaften auf Bot- oder Echt-Echtheit überprüfen zu können. Und so kann ich folgende tweality tschekks announcen tun: @assbach (ja, der echte Assbach), @frau_ratte, @pausanias, @plomlompom (hihi), @rudelbildung, @ma_rylou (cu in cbase), @nerotunes (Mann, bist du gross!), @diesteph, @svenscholz und sogar den CeBIT-Wutbesucher himself @larsreineke. Dem Mikrofon-Professor konnte ich geschickt ausweichen, trotz Anwesenheit vom Lavinchen. (Ohje, hab ich jemanden vergessen?)

An dieser Stelle mag der Eindruck entstehen, ich wäre die ganze Zeit ultra-socializend durch die different stage areas gehirscht, aber von wegen. Fakten, Fakten, Fakten gab es auch – optimal in Tschekkung gebracht mittels #rp12 App. Ich prangere an, dass ich gesamtsituationsbedingt die Lobo-Ansprache gleich am ersten Abend verpasste. Messias und so. Aber “Macht 2012 zum Jahr der Blogs!” ist nicht wirklich seine Idee, mmh? Sowas in der Art kam bereits vor Monaten von Vlad Perun, wenn ich mich nicht irre. Irre.

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Aber zurück zur Stimmung. Ich war doch sehr überrascht, wie sehr ich mich von der Atmosphäre – nämlich den bekannten Gesichtern, den belaberten Themen von Gema über bloggende Lehrerinnen und Wiki Wennigsen bis Blogvermarktung, dem gemeinsamen jemeinsamen in der Sonne Rumgestehe und auf Namensschilderchen Gewottsche in die Blogger-Bubble eingesaugt fühlte. Und wie gut es sich anfühlte und anfühlt. Wir sind gar keine Spinner, wir sind vermutlich viele tolle Tüpen (oh, gender Dingens!) TüpInnen, die einfach mal – ganz einfach gesagt – zeitgemäss agieren.

Emotionales Sahnehäubchen dann die Abschlussveranstaltung mit @furorisierende (Gruss an den Vati!) neben mir, Iron Mutti schräg vor uns und @spreeblick und vielen anderen vor uns. Nach einigen Hundert Dankessagungen an Macher und Helfer und Schultergeklopfe und Blumenverteile dann Ausmarsch Gladiatoren und – Scheisse! – Akku schon wieder leer. Überhaupt – 2012 und diese beschissene Akku-Situation. Nun tut doch was.

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Aber ich möchte freundlicher schliessen und wiederhole den Titel: “I don’t think it’s Quatsch.” Dieses re:publica Dingens ist eine tolle Sache. Es war meine erste und wird hoffentlich nicht meine letzte sein. Ich kenne den Friedrichstadtpalast nur aus dem “Kessel Buntes” (hej, es war nicht alles gut :) und einem “Comedy Quatsch” Besuch, aber die neue Lokation Station Berlin war zumindest für die Besucher in diesem Jahre extrem ausreichend – bestätigt von verschiedenen “Alter, ich war schon auf allen republicae”. (Und hat sich echt jemand einen der Stühle gekauft?)

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Also dann, coming bald: Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! (Das macht ihr dann mal, ich bin ja schon hier.)

PS:
Wo war eigentlich Bernd Kolb?

 

Google Drive – Ist. Das. Spannend.

Gleich klingelt’s und Google Drive steht vor der Tür! Und obwohl alles schon besprochen ist – mal fix dieses und dieses amerikanische Internetz-Magazin durchscrollen, dann #wisstabescheid – ich bin gespannt wie Flitzebogen. Nach all den Jahren! :)

habing Backup mit CrashPlan

Man kennt ja diese IT-Fuzzis, die gern ihre Klugscheisserei bezüglich Datensicherung unter die genervte Anwenderschaft streuen und dabei selbst nur labern statt mit konkretem #sichiissichi Tun zu glänzen. Same hier – bis neulich jedenfalls: denn ich habe nunmehr die jahrelange Phase des Eruierens möglicher Ansätze und Anbieter abgeschlossen – ick mach jetzt Backup. Und zwar inne Wolke, amerikanischer Luftraum: CrashPlan.

How came? Zunächst mal paar Jahre zu Hause den Festplatten-DJ spielen, dann over there Amazons Datenhalde S3 mehr oder weniger motiviert manuell befüllen, und sich schliesslich doch nach einer #easypeasy Backup-Lösung für seinen #shice umschauen. Diesen und jenen Geek in der Hood befragen, Mozy, Backblaze und CrashPlan zu Kandidaten der engeren Auswahl erklären und dann noch mal paar Jahre nicht backupen. Ging ja irgendwie auch so: die 213 GB Bildas der letzten Jahre (Bitte beachten Sie auch meinen verschissenen Platzverschwendungs-Entwicklungs-Graphen ganz unten!) liegen dreifach auf diversen Platten. Und den einen wichtigen USB-Stick für den ganz wichtigen Kram hab ich quasi immer bei mir. (Der hat sogar einen Schlüsselring, wirklich praktisch!)

CrashPlan Client Linux

was mit X11

CrashPlan also. Hyppsche Hohmpädsch, IMHO hyppsches Pricing und hyppscher Client für DOS, Mac und Linux. Letzteren benötige ich, denn das Heim-Internetz wird komplett auf das Möchtegern-Storage AKA oller Bernd-Kolb-Sawod-Gedächtnis-PC mit Torvalds OS drauf gesichert. Von diesem werden nun meine total wichtigen Daten ins CrashPlan RZ gepustet, wobei sich das initiale ne Backup noch ne gaaaanze Weile hinziehen wird … denn ich hab ja  #fhain DSL … :)

Ich kann eben nix wegschmeissen.

Ich kann eben nix wegschmeissen.

Wie schaut’s denn bei euch so grundsätzlich? Bleibt auch hier unter uns und so. #kthxbye

Ich kann eben nix wegschmeissen.

 

jemeinsam jemeinsam bequatschen und Piwo trinken

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Wir wollen uns von @mrschtief in netter Nerd-Runde noch mal erklären lassen, worum es bei jemeinsam jeht. Ich möchte die Frage nach dem Erscheinen der App stellen! #kthxbye

Und würde das Event von 7Moments gesponsort, könnte man das 7Moments Logo an den dafür reservierten Bereich auf der rechten Seite patzieren. (So, genug Action für den Google Bot erzeugt? :)

So schaut die Telefon-Hohmpädsch aktuell aus:

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2. Hinkommen

Hier … Dings … extra für @mrschtief und @barbnerdy – fix ne Herkomm-Anleitung ausm Google-Internetz rausgebastelt. Bitte meldet euch beim Pförtner (issn bisschen schwerhörig) und begehrt Einlass ins Nougat-Kombinat.

3. Fotos

2012-03-19: Die PGH Foto Friedrichshain hat ein wenig länger gebraucht, aber heute nun konnte ich endlich die Westfilm-Farbfotos einscannen und hier reinpatschen:

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