Archiv der Kategorie: was mit Internetz

Qwertee – das Nördshört aus dem Internetz

Früher, als ich noch ein kleiner Jammerossi war, gab’s ja noch keine hippen Textilien direkt ausm Internetz raus – erstens war die Technologie noch nicht über den antifaschistisch-demokratischen Schutzwall geschwappt, und zweitens schleppte mich meine Mutti immer in die Kinder- und Jugendmode in der Klement-Gottwald-Strasse. (Das Horst-Sindermann-Tee war bis zur Aufstellung der Allianz für Deutschland mein Lieblingsshirt.)

Neulich – mit Kreditkarte, ausreichend Bandwidth und diversen anderen Annehmlichkeiten der Phase „blühende Landschaften“ ausgestattet – klickerte ich mir – schon das 2x! – eines dieser abgefahrenen Qwertee Nördshörts ausm dem Internetz runter. Der Nintendo-Kwatsch ist noch so mein Ding, aber das Motiv kam trotzdem sehr kuhl, und K2 steht druff:

Qwertee: „One Tee Shirt, One Day Only, One Incredible Price: Welcome to Qwertee.“

Das Qwertee-Prinzip: „One Tee Shirt, One Day Only, One Incredible Price: Welcome to Qwertee.“ – ich kann das bestätigen.

Und K3 neulich so: „Papa, kannst du mal gucken, welches Shirt es heute gibt.“ #funzt /cc @qwertee

Google Suchanfrage triggert Anti-Terror-Einheit

Ich heute so beim Sponline-Rumscrollen und K2 beim #mehrtrinken Fietscha neben mir inna Küche wuselnd sowie Blick aufs snowden.jpg werfend: „Papa, kennst du den?“ – „Ja, du auch?“ – „Das ist Snowden.“ Schau an. Beim sich anschliessenden Polit-Talk hole ich ein wenig weiter aus, und erwäge, mein Kurzreferat mit einer beispielhaften Google-Anfrage a la bombenbauanleitung.txt abzuschliessen. Dass sich das dann doch nicht ergibt, ist wohl ganz OKee so: 

Merke: nur hyppsche Sachen googlen.

  • https://twitter.com/Strandreporter/status/362990970138148865 
  • /via @horax

 

git-annex tschekken

Weil ihr es alle schon für eure data contrib und backup purposes am Laufen habt, investierte ich just auch mal wieder ein paar Minuten meiner kostbaren Zeit, um mich mit diesem Arbeiter-und-Bauern-git-Aufsatz zu beschäftigen. git-annex klingt bisschen wie Sanitärabteilung im Baumarkt, ist aber die auf git aufbauende und in Haskell (siehe auch xmonad) geschriebene „so wie Dropbox, nur open source, bisschen anders und noch besser“ Lösung vom Debian-Tüpen Joey Hess. (Laut letztem #binaergewitter wohnt der im Wald und hackt auf altem Gerät rum. #wild)

Er beschreibt seine Kreation so:

„git-annex allows managing files with git, without checking the file contents into git. (…) git-annex is designed for git users who love the command line. For everyone else, the git-annex assistant turns git-annex into an easy to use folder synchroniser.“ (Also auch was für Mutti.)

„Hä? Aber ich kann doch meinen ganzen Krempel auch so ins git reinwerfen!“ – For sure! Aber der metadata-only Ansatz von git-annex soll machen, dass das Repository nicht rasant wächst, da nur #easypeasy mit Verweisen auf statt mit urlaubsvietschohs.tar itself hantiert wird.

Ich empfehle allen Bahnhofs-Verstehern dieses – etwas längere – #fosdem Filmchen:

Habe mir das entsprechende PoserPackage mal aufs PoserBook gepatscht und bisschen mit dem git-annex assistant herumgespielt. Klick, klick – anleg – aha, OKee – verstehe – huch! – Abkackung beim Setup eines ssh:// Volumens, aber egal. Spätestens mit dem übernächsten Crowdfunding wird das Tool dann bestimmt richtig geschmeidig sein. Leicht berauscht von den bis dato erahnten Möglichkeiten ein dickes #rtm.

Habta? Dann hier eintragen.

  • http://xmonad.org/
  • http://www.youtube.com/watch?v=IjHqIgPRQyA
  • http://git-annex.branchable.com/install/OSX/
  • https://git-annex.branchable.com/assistant/
  • http://git-annex.branchable.com/design/assistant/blog/day_288__success_stories/