#lh2014 über Fhain

Damals, wenige Jahre nach dem Regimewechsel, als ich nach einer der CompuServe-Tschett-Nacht-Session (mit echten US-Amerikanern AKA brutalst-mögliche Klassenfeinde bis dato!) in Gedanken versunken im Potsdamer Amt für Wirtschaftsförderung sass, mein Blick über die erwachende Landeshauptstadt schwof (Arbeitsbeginn 0730 Uhr #weia) und mich erstmals so eine Ahnung überkam, wie Distances- und Mind-blowing dieser internationale Rechnverbund ist und mal sein wird …

In diese Kategorie passt auch der Mood, der mich packt, wenn ich wie gestern Abend auf Flightradar24 (Die App erwähnte ich mal.) nach DHL2014 (bzw. #lh2014 in Twitter-Sprech) suche, dass passende Icon finde und dann praktisch die ganze Nacht hindurch in Echtzeit den Flug tracken könnte (vorausgesetzt ich pushe alle paar Minuten eines der Input-Devices just to avoid Abkacken der Session.) Ihr versteht, was ich meine? (Oder seid ihr so ganz krass digital native?)

Screenshot Flightradar24

Damit noch nicht genug: Ich so heute früh am Rumtrödeln und mit der PoserPad-Version von Flightradar24 auf dem Balkon rumspielend sinniert, ob ich den Flieger nicht irgendwo über Hauptstadt der DDR im AR Mode entdecken würde. Und siehe da – some noise über mir und dann sogar viel besser:

LH2014 über Fhain

(Gruss von Murphy: Kamera nicht betriebsbereit und PoserPhone gerade stromlos. #argh)

So, </wm2014> (Aber der fünfte Stern kommt bestimmt. :)

Wandzeitung! | 20140715

Raspberry Pi – es gibt ein neues ModellB+ – 4x USB, was mit Sound und gleicher Price. Der Drohnen-CEO hat das natürlich auch schon registriert.

Gefühlt ages darauf gewartet – in all den Jahren immer mal wieder bisschen von @jegiho und @mrschtief und @keybordsurfer erklären lassen – und nun endlich auch für das PoserPhone runterladbar: Ingress fü iOS ist da. Jetzt muss ich nur noch draussen rumschlendern (wenn ich das Prinzip korrekt kapiert habe). #blau

Uff! Grossartige meine-Nerven-ich-hab-Puls-Show am Sonntag im Brandenburgischen vorm UberWestfernseher. Die haben das echt geschafft. Emotionen und fast den Tisch umgeschmissen. Und Bayern schuldet mir (!) einen Kasten West-Piwo. #kicktipp Den Fähnchen-Abknick-Idioten und hyper-korrekten Spassbremsen rufe ich dediziert noch mal zu: „Wir sind Weltmeister!“ – Rassismus und Nazis gibt’s in BRD nicht nur während und schon gar nicht wegen fünf Wochen WM-Teilnahme. Ein Waschmittel mit „88“ ist zweifellos und offensichtlich dämlich, sich über eine Grillwurschi „Stürmer“ aufzuregen mindestens genauso. Leute! Und was gelernt: Toni Kros ist bisher der einzige in der DDR geborene Fussballweltmeister. (ach?!)

Google hat Grösse und gibt das mit der Datenkrake endlich zu. Neulich zu sehen im Weltmeister-Doodle. /via @tristessedeluxe

Before the Iron Dome it was so scary

Die einen feuern seit Jahren permanent Raketen, die anderen schützen sich mit ausgeklügeltem High-Tech-Schutzschirm davor und beantworten den Terror nun seit einiger Zeit mit eigenem Terror. Dazu Meldungen von jüdische Faschisten, die Friedensdemonstrationen in Tel Aviv aufmischen. Krank. 

Das israelische Abwehrsystem „Iron Dome“ sorgt dafür, dass so ziemlich sämtliche Raketen der Hamas kurz vor ihrem Einschlag unschädlich gemacht werden können. Das Video ist von 2012, als das Ganze letztmalig so medienpräsent war wie jetzt. 

Abschliessend noch diese Lese-Empfehlung

Wandzeitung! | 20140712

Die Hälfte des Jahres ist rum, und nicht nur Weihnachten und Jahresendparty sondern mittendrin auch der 31C3 beginnt sich am Event-Horizont abzuzeichnen. Bitte gebt mir Becheid, falls ihr vorhabt, dorthin aufzubrechen. Kritisch-schöpferischer Umgang mit Technologie ist vielleicht auch mein Ding. (Wann kommen die wieder nach Berlin? Und wieso nicht?)

Jottacloud – noch immer via http://life.b30.in/jottacloud-mit-unlimited-storage/

Berlin ist ja echt so gross, dass hier in Fhain die Sonne scheint, während es in Tempelhof pisst. Apropos: Es ist 2014, und es gibt noch immer keine Crowd-Wetter-Dingsbums-App. Jedenfalls nicht so, wie ich sie mir vorstelle.

Meine allererste Wodkaempfehlung: @quasiabsolut

Hausaufgaben: Nabaztag rauskramen (oder gleich @chaosblog fragen wozu usw.), WLAN bis inne Küche.

@maxed9 hat es mal in den Entfernungs-Prediktions-Computer von Google reingehackt – 1x Trolltunga und zurück: „2.667 km, 37 Std.“ /cc @kommandomutti