Heute Vormittag Grossmeeting für alle doppelt freien Lohnarbeiter des Nougatkombinat. In amerikanisch und nicht wirklich der Börna. Kurze Auswertung in der #zimmerkontrolle, sogar mit geschlossener Tür.
Apropos rabotten: Wo bleibt der Rapport „Ich bin jetzt HERE“ von @chaosblog? Angesichts Nerf-Battlerei keine Zeit mehr für schnöde Sachen wie ins-Internetz-reinschreiben oder watt? :)
@peterpiksa (Ich dachte ja immer, das issn Künstlername. Und Gruss nach Langenfeld!) fragt sich, ob Palästinenser und Israelis ihren #shice in absehbarer Zeit irgendwie mal geregelt bekommen werden. Ich bezweifle das, @jensbest hält dagegen. Klar.
Und dann noch das. Ist ja nun mal so: Als junger Mensch kommste nach Berlin und hier mehr oder weniger klar, dann irgendwann finale Fixierung einer von diversen Beziehungen und schliesslich Erfüllung des sozialpolitischen Deals AKA Generationenvertrag sprich Kinder. Und dann entweder immer munter weiter im „be berlin“ Trott oder aber – und das haben jetzt Bekannte from us vor – leaving da Masterplan. In diesem Fall: Tschüssikowski Berlin und Hallo Brandenburg! Und dabei ist gerade diese Truppe irgendwie kind of tüpisch (Ost-)Berlin. Wundere mich doll und werde diesen ihren Schritt wohl erst realisiert haben, wenn ich – wie in der „Wir machen rüber“ Mail herausgelesen – tatsächlich in der hässlichen mittelgrossen Kleinstadt auffa Einweihungsparty tschillen und mir ein Rex-Pils reinpfeiffen werde. (Ich glaube, sowas trinkt man da.)
Apropos Piwo. Just weilte ich im lokalen Getränkestützpunkt – fietschering Schlenderwalk fru da Kiez. Für die Unterlagen: 1x instagramiert (siehe oben), keine Hunde, keine Kiffer, 2x Piwo und ohne mit über Los direkt wieder nach Hause.
Wenn der gemeine Berliner keinen Bock hat, zwecks Bade- und/oder Plantscherfrischung yrre doll in den Speckgürtel oder noch weiter zu stauen, kutscht er zum lokalen Hauptstadtsee seiner Wahl – in unserem Fall ist das der Orankesee. Am most recent Pfingstwochenende war uns nach mehr: double fietscha – Störitzsee und Ziestsee ausgetschekkt. Beide Seen befinden sich in südöstlicher Richtung gut 40 km von der Hauptstadt entfernt und sind in gut 40 Minuten zu erreichen.
Störitzsee
Einsames Plätzchen a la Typ „schwedischer Waldsee“ – wenn man mal von „Kinder- und Jugenderholung Störitzland“ und den paar Immobilien an der anderen Seeseite absieht. Parkplatz vorhanden, maximal Viertelstündchen Fussmarsch („Ich kann nicht mehr. Ich brauch Piwo!“) unvermeidlich. Dafür herrscht an der wilden Badestelle dann angenehme Wildheit – keine Bänke, keine Mülltonnen und andere Infrastrukturmassnahmen. Flaches Wasser, praktisch keine Wasserpflanzen in Nichtschwimmernähe, die Kids fanden es toll. Empfehlung.
Ein wenig anders dieses Badeerlebnis. Bestens erschlossen – man darf vermutlich der Gemeinde Heidesee danken? – fietschering Klohäuschen, Picknick-Bänke, zwei Volleyballfelder, bisschen Fussballplatz mit unkapottbaren Toren, paar Bäume mit Schatten-Option und viel Rasen. Kein Imbissquatsch. Zugang zum See eher schmal, bisschen wilder als der Störitzsee. Auch empfehlenswert.
(Nachtrag, denn man kommt ja zu nix.) Wiederholung makes Tradition – hier fix noch ein paar Westfarbfotos vom diesjährigen post-Männertag-Wochenende am schönen Stechlinsee.
Weiterhin gilt: Geheimtipp Tauchbasis „Stechlin“ – da kann man #easypeasy Zelten (Zimmer mieten geht auch), es gibt lecker Jugendherberge-esques Fryhstyckchen und die Feuerstelle ist auch ganz hyppsch. Aber sehen Sie doch bitte selbst:
Abfahrt – das Wetter hält. #mopped
Dieses Lechzen nach Gelegenheiten, mit Mopped statt Westauto zu fahren. Ihr kennt das. Details.
Unser Zelt ist das most hyppsch one of coz (das blaue).
Merke: wo Tauchbasis, da Taucher
Tauchers from all over the Republik. Mir scheint, Tauchen ist der neue Trendsport. (Segeln tut ja mittlerweile irgendwie jeder.)
Stechlinsee mit KKR-Turm inna Mitte #suchbild
Ich hatte erwartet, der Turm des ehemaligen VEB-Kraftwerks wäre mittlerweile dem Rückbau zum Opfer gefallen. Issa aber noch immer nicht.
Tauchbasis „Stechlin“, Eingang
Ein Hauch von Ostalgie umgibt das Objekt. Historisch gewachsener Mehrzweck-Baracken-Cluster, Garagen, Feuerstelle und ganz viele Trockenmöglichkeiten fürs DiveWear. (Sagt man das so?)
Tauchbasis „Stechlin“, ein bisschen wie früher
Ich unterstelle Asbest-Alert. #einsoelf Diese Steine gab’s früher ausschliesslich in der Baustoffversorgung – wenn überhaupt. #wirhattenjanix
Fischerei Stechlinsee
Von der gemeinen Badestelle unweit der Tauchbasis geht’s via Schlenderweg zum Verkaufs- und Imbiss-Stützpunkt der Fscherei Stechlinsee. Spezial Maräne – nach Bekunden unseres Testessers eher so lala. (Aber vielleicht hatte er auch vorher nur ein Mädchen-Piwo zu viel oder so.)
Fischerei Stechlinsee, nicht im Bild: ganz viel Kundschaft!
Backfisch für die Kids – da kann man nix falsch machen.
Fischerei Stechlinsee, Kuchen mit ohne Fisch of coz
Kein Geldautomat inna Nähe – die monetären Mittel waren begrenzt, ergo no Kuchen für Moellus. #ipda
Stechlinsee fietschering Baumstamm
Für Postkarte oder so – könnta euch ausprinten.
Gras
Das auch.
Vogelvieh
Dito.
erst mal mit der Räucheranlage zum Angeln rausfahren #respekt
Ziemlich kuhl die beiden – die Profi-Maränen gleich von der Angel in die Räuchereinheit packen. (So vermutete ich beim Tele-Anblick jedenfalls.)
Dieses Grün in Verbindung mit Rauscheweind zog mich augenblicklichst in den photographischen Bann.
#mehrtrinken
Kommandomuttis und Sektchen, klar.
Cloud-Stechlinsee-ing
Abend am See
besser als der Schnellschotte
Selbstgeastelte Burger zum Abendbrot
Abendprogramm
Wir warten auf das heidnische Stechlinsee-Feuer.
Guten Morgen!
Erst nervt in der Frühe das nervige Vogelvieh, dann die Sonne. Zelten ist echt nix für Weicheier.
Farbe der Stranddecke: primär blau #transparenz
Toll ne.
Bootsverleih (jaja, Bootsvermietung of coz)
Etwa anno 1997 muss es gewesen sein, als ich erstmals mit einem Kumpel den Stechlinsee erkundete. Damals noch mit Angelkram aber ohne Piwo. Im Boot, siehe Bild.
Fysch
Ich glaube, das ist eine Stechlin-Maräne!
Bootsverleih, andere Seite
Von dieser Seite ist der AKR-Turm nicht zu sehen. Und bei solchen Wolken muss ich immer an den Bonner denken.
Jetzt fehlt nur noch der Fahnenappell. :)
Ferienlager-Vibes
Tauchbasis „Stechlin“
Gut zu erkennen: das direkt am Schornstein angebrachte DDR-Serverrack. (Heute ist das Teil natürlich leer.) #robotron #abwaerme
Schlenderweg near the See
Wir schauen Richtung Süden. Drehten wir uns um und schlenderten beschwingt los, erreichten wir die Fischerei Stechlinsee in gut 10 Minuten.
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