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HTC Magic, Edition ‘flippstevoelligaus’

Ich flipp aus! Denn heute morgen war es wieder (mal) soweit: mein herzallerliebstes Mobiltelefon mit Kommunismus-Telefon-OS drauf überraschte mich mit der ‘Home- und Suche-Taste’-funktionieren-nicht-Macke. Panisch ausgemacht die Scheisse, Akku raus und erst mal die ganze Geschichte ignoriert. Stunde später wieder zusammengeklöppelt, autoexec.bat doppeltgeklickt und gehofft – nee, noch immer Macke.

OKee, nach einem halben Jahr – den entsprechenden Tweet von Neujahr sucht ihr euch selbst raus, OKee Schätzchens? – habe ich also mal wieder die Aufgabe, das Drecksteil (nein, ich mag es natürlich dennoch urst und total!) einem Komplett-Reset zu unterziehen – mitsamt nervigem Applikationsgesuche und der damit verbundenen Lebenszeitverplemperei. Ooooder aber ich tue mir endlich das an. Ich bin #ueberdreissich und habe dementsprechend Hemmungen, aber vielleicht hat einer von euch krassen Link für das Vorhaben in meiner Altersstufe. #kthxbye

Update:
Hier wird die Macke beschrieben, allerdings auf einem G1. Das mit ‘besetzt’ war mir neu, stimmt aber. Bekackt.

PS:
Eigentlich wollte ich in diesen Tagen eine schöne Zusammenfassung a la ‘das Magic und icke’ schreiben, denn seit ziemlich einem Jahr hab ich die olle Internetz-Funke nun. :)

:: http://de.wikipedia.org/wiki/HTC_Magic
:: http://www.cyanogenmod.com/
:: http://s.moellus.de/1c

bit.ly & Co können schon mal einpacken – und t.co sowieso

While I’m schreibing this, Twitter ist gerade voll am rumwalen – wenn das mal nicht t.co* geschuldet ist. #hihi

(* … Der Erfinder des deutschen #zweinull schrub just ein paar interessante Gedanken zum Thema.)

Jedenfalls: ‘Ich will auch mal so einen kuhlen URL Shortener haben!’ – diesen Gedanken trug ich nun schon eine ganze Weile mit mir rum. Und vor nicht ganz so langer Zeit trug es sich zu – ich durfte damals aus geheimhaltungstaktischen Gründen nix drüber ins Internetz kritzeln – dass mir die Amerikaner meiner unbestrittenen 2.0 Verdienste wegen die superultrageile Domain moell.us an die Brust hefteten. Eigentlich total bescheuert, dass ich bis dahin nicht selbst auf diese Idee gekommen war …

So, da habe ich also eine Domain, die zwar in unbedingter Weise primär auf das imperalistische Lager zeigt, aber andererseits sehr kuhl zu mir passt – moell.us und Moellus, fastehste? Und noch einleuchtender war dann der einzig wahre Verwendungszweck, als es mir vor wenigen Wochen wie Schuppen vom I-D Media Jäckchen fiel: Ich hab ja ne tolle Domain für meinen eigenen URL-Shortener! #awesome

Noch ne Weile gefreut, dann Internetz nach passender Software durchsucht, das tolle Skriptchen YOURLS gefunden und eingebastelt. Der Rest ist schnell erzählt: schickes Admin-Interface, MySQL und ‘–with-curl’ und mod_rewrite based, und sowas geht auch. Wahnsinn.


» neulich im Volkspark Friedrichshain: Pressekonferenz zu moell.us

Merkt euch einfach: moell.us ist mindestens so kuhl wie nop.li oder xm1.de =)

:: http://t.co/
:: http://lumma.de/2010/06/09/t-co-ist-eine-damliche-idee/
:: http://s.moellus.de/
:: http://wandzeitung.moellus.de/?sort=&search=awesome
:: http://yourls.org/
:: http://s.moellus.de/blog/
:: http://nop.li/
:: http://xm1.de/

“Flattr: Betteln 2.0” – bzw. Prinzip nicht verstanden

Liebe Leute, da scheinen einige von euch das grundlegende Flattr-Prinzip aber wirklich noch nicht verstanden zu haben. So las ich vorgestern von der gewagten These, Flattr sei Betteln 2.0 – bitte?! Umso niedlicher, dass solche Einschätzungen teilweise aus dem Lager der (ehemaligen?) Trigami-Nasen kommen. Wir erinnern uns: Trigami (und andere auch, ja klar) ist, wenn: ich laber für ein Fitzelchen Westgeld über irgendein bekacktes Produkt, packe diesen total User-generierten Quatsch in mein Hochglanz-Blog und nehme in Kauf, dass sich der eine oder andere geneigte Leser dankend von meinem Blog abwendet. Mmh.

Nochmals: Mit Flattr wirst du nicht reich, mit Flattr sorgst du dafür, dass Autoren – etwa wie der oder der oder der – für ihren Content in einer gewissen Weise entlohnt werden. Dazu verteile ich immer kleiner werdende Stückchen meines monatlichen Kulturflatrate-like Kuchens und schlafe wieder besser.

Hier ist der Weg zur Flattr-Würdigung noch weit, würde ich mal behaupten. =)

Hier ist der Weg zur Flattr-Würdigung noch weit, würde ich mal behaupten. =)

Habe ja inzwischen gerafft, dass es neben Flattr noch mindestens zwei andere, ähnliche Anbieter von mehr oder weniger Sozial-Bezahlungs-Lösungen gibt. Aber im Endeffekt erscheint mir der Ansatz von Flattr zur Zeit am logischsten.

Ausblick: Leute, wenn auch ihr alle paar Blogs, Open-Source-Filmchen oder #awesome Wallpapers mal wieder denken solltet “boah, sehr gut – ihm/ihr würde ich dafür ein Bier ausgeben” – macht einfach einen Klick auf das Flattr-Knöpfchen. Geht schneller. Und yes, noch mehr Leute sollten sich mal der Flattr-Idee hingeben – sowohl als Produzenten als auch als die #awesome Finder … =)